Wer nur den lieben Gott lässt walten Georg Neumark 1640
Wer nur den
lieben Gott lässt walten
Und hoffet auf ihn alle Zeit,
Den wird er wunderbar erhalten
In aller Not und Traurigkeit.
Wer Gott, dem Allerhöchsten traut,
Der hat auf keinen Sand gebaut.
Was helfen uns
die schweren Sorgen,
Was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es, dass wir alle Morgen
Beseufzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreuz und Leid
Nur größer durch die Traurigkeit.
Ja, halte nur
ein wenig stille
Und sei doch in dir selbst vergnügt,
Wie unsres Gottes Gnadenwille,
Wie sein' Allwissenheit es fügt
Gott, der uns ihm hat auserwählt,
Der weiß am besten, was uns fehlt.
Sing, bet' und
geh auf Gottes Wegen,
Verricht das Deine nur getreu
Und trau des Himmels reichem Segen,
So wird er bei dir werden neu.
Denn welcher seine Zuversicht
Auf Gott setzt, den verlässt er nicht.
Drei-Viertel-Takt
Am F Dm E C Am E7 Am
Am F Dm E C Am E7 Am
G7 C E7 Am Dm Am E7 Am
Zwei-Viertel-Takt
Am F Dm E E C Am E7 Am
Am F Dm E E C Am E7 Am
G7 C E7 Am Dm Am E7 Am